Schnecklich

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(Artwork: ‚Substanz in Opel‘ by Helionelle, 2015)

…Platzhalter in Schnörkel…

Lachend schwenkt er wieder,
Des Lösen’s Ansatz,
Brauch Lenker Fahrzeug und’n Blinker, Scheine werfen sich von selber denkt er,
doch Überprüfen’s Zeugnis trägt,
des Leugnen’s Flaute,
die Maut fruchtet faul zu brütend Kraut,
stacksend heisst’s also,
um Jahresbreite an die Leitplanke,
Weil da wächst er weiter der Gedanke

© Helionelle, October 2015

Zonk

Des Nummernzieher’s Viererpasch,
Würfelt falsch Verlierend Spiel am Spass,
Da klirrt so gleich,
das Fiberglas wurd‘ weich,
spreng ich’s lieber manuellerweise
rät man mir sehr leise,
Doch bedingt,
weil es andernorts zur Hölle springt,
Da prallt was ab zu Tisch,
Setzt mein Glück Schachmatt um sich,
Zack Null Raus und keine Karte,
Trickst’s mich wieder aus und wartet,
Das Brett vor meinem Schädel kreist,
Ein Streichholz ist’s das fehlet meist.

© Helionelle, 26. Oktober 2015

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Gurr plustern

Hinter mir is nie da gewesen,
Vor mir nur im Oben drin,
in Mir das Stückchen,
das nach Hinten will,
wobei’s doch Vor’n gesteckt wird,
weil hinter mir nie was war,
das Jetz, und nur, das is Es, was Da.
Alles was drin is,
durchsuch dich selbst nach hinten,
nach Vor’n kannst immer noch absinken…
sagt dir: Dein Denken!
  
© Helionelle

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Storchester

Storchester
Rufend glorreich Firmament gesaitet,
benetzend Schmach des zu Saetzend‘ schuf,
der Storch, er wurde Bunter,
denn sein Gefieder, das hing Runter,
Trabte er dann frohend Sinnen,
auf des Daches Regenrinnen,
tanzt Saltos am Abgrund des Fallschlund’s,
alsgleich da dort im Schlicke,
runter seiner Sache sicher,
Wohl zu Rammend Weichlich,
den Boden Streicheln, reicht nich‘,
muss Federn Reichen, zeigt sich…

© Helionelle, 24. Oktober 2015

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Meine Langarmschnur hängt am Tetraeder

Wo Suchend Belang‘
sein Ende an zu fang‘,
genügend Drang zu schauen,
wo führt’s lang,
Siegsalber quackt wackelnd zur Genüge,
der Fluss, er hat ne Biege, 
das Floss, ist deine Wiege,
die Luft ist die meine Liege,
die Leine ist’s mit der man fliege,
doch weiter als zur Flussesbiege,
schafft man’s nur ohne Leinenwiege.

© Helionelle, Juli 2015

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Hirngarten

Suchend lauf ich dort des Weg’s‘ entlang,
Begegnete dort zu Finden mal ein Wort,
zu Pfades Geleit Komm mit ich zeig dir’s,
Geschwind war es,
Treffdicht Hänfling,
Halb geladen,
Fern umdichtet,
Stetig im Licht steht’s,
Scheint zu Schatten’s Leibeigen,
Herangewachsen Keimbenetzt,
statt seitdem, war’s dort bequem?
Umgraben käm Gut Gelegen,
Waschechter’s Grabfester,
Pflanzt Gutdüngkleinling’s
Neuzartes Steckelein
Auf zum Ab ins Dort Rein,
Häuft des Weges Leucht‘ sein

© Helionelle, Herbst 2015

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Mindestplan

Mindestplanung.
Legen se’s Nieder,
Wollen die’s Wieder,
Glauben se’s kaum,
kam’s Licht zu Umlaun‘,
Bauen se Erde,
auf’n Hügel inner Berge,
Begehbar nur teils,
weil’s verschüttet lag zu Gleis,
wie man’s rüttelt,
wie man’s dreht,
zu spät war’s niemals,
dort da, Seht,
Siegte A oder das B,
Plan C, D, Ä oder doch Ö?
Nö.

© Helionelle, October 2015

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Des Menscherlein’s Unweitwenderich

Vergewissern das es hoch zu Rosse reit‘,
Braucht’s dabei doch nur das eig’ne Fleisch,
Weg zum Pfade ist sicher gleich entgegen,
Des Wiederrum’s Natürlich,
Am Steckerlein, da hängt’s,
Das Allumfassend‘ Geling‘,
Setz durch dicht ich,
Derb war’s richtig,
Hab es zu Völlig,
Ohne Weilen des Abkömmlich,
Wag‘ tragendes,
Verzicht auf Leuchtend Licht,
Verdacht des abermals,
sich des fanatisch‘ niemals abtrünnig,
Nirgends mehr gar weniger,
Klein von Grösse,
spärlich Rar,
Unsäglich zumutend WUNSCHlagbar

   © Helionelle

Mondart

Zu Licht wird’s Dunkel Mehr,
Lang das Kurze sehr,
es umschlang des Tales Berg,
ueber kurz oder lang aber mit Gewehr!
Karacho Docht stichelnd,
die Kerze verbrannte weit
hinter des Mondes Sichels,
Sonntag schlaucht – Samstag auch um Laengen,
Gesucht und den Docht gefunden,
zog diesmal eine Kerze ihre Abgangsrunden,
umher im Hall,
von dort zu Fall,
zu Rand‘ gebrannt is‘ eh,
Doch fand man’s je,
Noch sieht
man
sah’s nur Gehen,
im Schall und Rauch verwehen.

© Helionelle, 2015

StörfunkHalunken

Was zu Harfe zupft,
des Seidenfaden’s hart gerupft,
das Lied im Klange ist verstimmt,
in Harmonie ist’s mies zu Gange,
es quietscht zu Kratzen,
schien zu Knarzen,
hohles fad‘ Gesinge,
trist hölzern hat’s geklungen,
hat da überhaupt etwas gesungen?

© Helionelle, Oktober 2015

BodenLos gezogen, Jackpot!

Bodenlos
vom Boden fallen
aufgekratzt hab ich mich von Oben dann,
als ich hinfiel war ich zu weit Unten dran,
Zufall ich auf zu Grunde dichtend Runden,
ich hab’s unt’re Obenauf gefunden,
man hat’s mir einfach hinten drauf gebunden,
und so als hätt ich’s mir nach Vorn gebogen,
bin ich Mitten rein ins Bodenlos geflogen

© Helionelle, 28’09’2015

Papa Geiz apart

Papa Geizig spart
sperr weit zeitig,
Werkes froh all hacken,
Stelzig Bußfertiger,
Amselkeiler’s Schürhakgeflüster,
Grüßelt Almose’s Achtsamspender,
Dach anzapf‘ weit wer fehlt,
Des Armseelig Greif,
Deckt zu wahrlich Scham,
Scheidet durch genügsam teilend,
Wie’s geschaffen wart,
So bleibt,
am bunt Treiben leibt,
Stehend Meter,
Meil mal Zentrum,
treibt zu bleib stehen,
und Scheid ab Weg,
in Freiheit weiter zu gehen.

© Helionelle, September 2015

Blatt und Bordstein

Über Blatt und Bordstein

Flüsternd ins Augenlicht gefallen,
Ein Fernleuchtend Ziegelstein,
Ein Funkeln,
Ein Strahlen,
Es glitzert,
Kitzelt meinen Sehnerv,
Blendet unvorhergesehenes,
Weicht zu Unscharf,
Taucht aus dem Nichts zu Tage,
Humpelt rein,
Auf schillernd Stein,
Meine Augen verzapfen,
ein Hochhaus ohne Dachspitze,
Durch die Lüfte stapfen,
Auf beTonplatten zu flitzen,
Hallt’s zu Platsch sitzen

© Helionelle. Juni 2015

Des Warten’s Taumelig

Des Warten’s Taumelig,
Auf zum Unter’n Ufer,
Schub geladen säuft er ab beim Baden,
Zuckt er blubbernd,
gluckert’s in der Kehle,
Schlecht gloff’n isses nach hinten.
Der Biss in die Zitrone hätt gefehlt,
Doch zu spät.
da rinnt er schon nach Unten,
So hat er auch gewählt,
Nach oben abgesunken,
Wie die Zeit vergeht…

© Helionelle, 21’09’2015

Ich und meine Kälber

Hein Selber Mehr,
mochte seine Kälber sehr,
eines Morgens fand er kein Es mehr
auf dem Feld der Rüben,
richtig ja da drueben,
zwischen dem Oberst von Schweinshaxen am Bach, *
taxieren, verifizieren:

„zupf’mich’bloss’net!“ „sonst’zerreiss’ich’dich!“
„ab’ins’Knie’mit’dir!“

Semmelt er:

   „Wo Wasser ist gebt’s Obacht.“

Da schwank er einen Stab in die Gülle des Sch(l)afes,
kein Hilf zurecht,
zu spät ging er ins Bett,
schnaubte zu Senftastisch,

   „Das Brot vom Rübenfeld, halt,
   das nichts von dem da drüben fällt!

Des Waldes Urweg war verstellt,
so hat sich eins der Kälber an des Aste’s Baumkrönchen geprellt.

Nur Schnürend Schinkhack’s,
schrie er schnurstracks:

„Piep’gematzt,
Hauf’gesetzt,
Nied’gekaut,
Schlauf’gerauft,
Hirn’gehenkelt
Schirm’gesprenkelt!

regnend roch er Sput’links’dümmlich,
wütend zu Würschtl:

   „Bürschi, wirst du wohl zur Ruh mir pirschen!“

so zischte er eins seiner Spengel,
fischte Maulgehecht aus dem Gedrängel,
Himmelhirschi warf er grad zu Speihend’wimmer,
bellt es auch schon Leise von Gestirn:

   „Dir, her hier haste einen Zwirn,
sonst klappt’s auf deine Birn‘
ich tacker’s dir zu spur’n!“

Abrisshirnfaden’s wieher’n,
Hackseppel’s Ehr,
drang sich zu Seicht’Reichter’sG’wehr,
und Dann,
Schaut da wer,
oder schaufelt er,
schaukelt’s der,
oder gaukelt’s quer,
baumelt’s Mehr,
oder graupelt’s Schwer,

   „Haufgeheissluftig Notgeplüscht,
Du da! Komm mir weg da vom Gebüsch!
Sonst fängt dich Fädeler’s Weitmunkelbrunnen!

   „Spinndel’Ir(r)ium!“
dir nehm ich’s seit jeher krumm,
das du mir Links’am’Hintern Wumm’gewehrst!

Buff bekam er’s auf zu Reihen,
zu hör’n war dann,
zu ruft er’s schreiend:

   „Wirst’gebissen,
Schuft’gelechzt,
Schrot’geflint,
du hängst zu nahe am Geflecht,
net das dich der Ochs von Dicht‘ ankett‘!“

Der hätt’s scho‘ recht g’macht,
Matschig laufend,
Brei sucht Schaut’sich’s’wer,
traut es weiße anzuknödeln,

   „Heiz’gehexlt Kessler’s warum’holzen,
für dich hab ich’n schön war’s  WasserAbstrahlBolzen!

Stallgeboxt hatte’s alle,
oder weiter sucht nach Hirn’der’Walde,
flucht’s von Tut’Mut sickert im Geäst,
wohin was auch immer,
wer’s Liest
Lässt’s Bleiben
wer’s Sieht der Bind’s mir Fest,
auf Gott’s’keule’s schwirrt gen West,
schwallt Kluftig’allzu’gruftig’nach Nord,
Dort’geBlöd’gesinnt‚ rinnt  hinten am Gebach,
rauscht’s Strölze’storches Maulgewurf’hummelnd Rotze Ruf’getrudelt Trau’scho’wem, Geiss’geklack fiept,
hurtig zackig fing ich’s meiste,
Rotzeule niest die so laß Ma’n’ie,
diese Kalb’witz’abstorcheLieder,
Lies Dich undicht,
dachte Wiesel’s’umsicht,
Wichtel’s’umschicht, G’schichtl’s’Dünnschiss warfen ’se Buh oder ’n Juhu,
oder Leg mich Leise Hin zur Ruh,
sang mir eine inn’re KalbesKuh,
ich kann das ewig und
so wohl auch hör auf,
summe Wend Ge’leid’Pleiten
Glut auf Kohl Ja Hohl,
Uff zum Wohl gewollt,
Kälber aufgeteilt,
aufgereiht,
angestachelt,
hingeschubst,
Pranger’s Stengel Fit zu Tritt gerupft.
Schriftwörter’s Dialekt versteht man, oder man kräht dann.
Wo is
Pflügend’Pfaffenschiff’ler,
Schlaf’Happen’Reimer
oder……….

© Helionelle, August 2015

(*Hab grad meine Notizen nicht zur Hand, da ich zuerst Stift und Notizbücher bevorzuge, bevor ich’s abtippe (per Smartphone).
Der Oberst von Schweinshaxen ist ein kleines Vorab Geschicht Gedicht, wird nachgereicht. <3)

Meine Kunst:

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EndlosenVerschnürer

Wie ein Faden zog mein Hirn,
an einem nicht vorhand’nem Zwirn,
so zog’s sich’s wickelnd Garn,
auf ’ne Spule voll verdreht,
verstrickt verschob’nen Wahn.

Aus meinem Nähkästchen’s Plunder,
hüpfen Eckige zu rollend Runder,
solch‘ Knöpfe sind wie Bauklötze,
durch Köpfe sind sie Schauplätze,
welch‘ Stöpsel Schaumtröpfelnd‘ Traumschöpfungsprozess
(work in (never-ending) progress)

© Helionelle, August 2015

Meine Kunst:

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Himmel Hölle Flötkapelle

Himmel Hölle T(r)ötkapelle

Das Töt’end nervt zum Haar rauf gesteckt,
Zappenduster ist’s geworden,
Spaten über’s Kreuz geworfen,
Steine sind meine Brotkrumen,
ich seh sie nicht und stolper trotzdem drüber,
eck dran, über mein stöckelnd Stolperstein,
fiel ich zum Kruzefix,
auch noch in selbst gegrab’ne Gruben rein,
Was bringt mir also dieser krumme Grabesstein?
Am Fusse hinkt die Friedhofserde,
Kopf aufgehoben, zu Tief gegraben,
sah man Krächzend Kreisend
Pechschwarz‘ Raben,
die sich an des Geistlos Bösen Laben;

Himmel Hoelle Floetkapelle,
Sakrament!
Und Kruzefix,
das werfe man dem Zorn ins Arschgebein,
Nen Boomerang trifft 2erlei,
zum einen waer da sein Broesel,
Stoßgebet brilliert,
Artefakt stagniert,
Vogelfreisinniert,
Arschgeweih’s Marschgebläse,
schallt wimmernd DingDong,
schwallt nimmer PingPong Gedön’s

© Helionelle, Juli 2015

Meine Kunst:

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Fehlmine

Explodierte Brennesseln,
sie Jucken, Kratzen,
Quarzen sich zu Golden,
Gekrönt Frei Gebrannt,
bis der Zufall Übermannt,
über Hand nimmt,
Kranz in Hand genommen,
wart’s auch gleich Verglommen,
bei Sinnen Ungeahnt Angereiht,
Feilchen mit Spitz-Zackigen Teilchen Gesäht,
Wer Sucht Der Ist Sich Seiner Nicht Sicher,
Wer Findet, Darf Sich Selbst Behalten.

© Helionelle, Juli 2015

Meine Kunst:

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Der Blickwinkel

Das Auge des Betrachters verfing sich mehr zu langsam Verdruß,
eingekehrten Weges umgekehrt,
über’n Haufen gestolpert den man selbst hinterlassen hat,
zwang es einen durchzubohrend Blickes in die Eineb’ne in eig’nem Nebel,
Zugang nehmend,
da war’s, da war Wer,
der nahm zurück des Weniger Mehr & dies drängte sich zu Seiner abkömmlich Rückenkehr,
Schob man das nun Hin oder Her,
zu meiner Mehr,
oder deines Wer?
Fragt danach doch nie nimmersehr,
die Buße derer dessen Eigenkehr

© Helionelle, Juli 2015

Meine Kunst:

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Irr‘ zu Rat gezogen

Winkend Tor mir wohl zu Wollen,
Weise anzumuten Rates auserkoren,
Wagnis Willen’s Sieg erobert,
Wartend Weilen,
brachte sich mir ferner Zeilen,
Steine stellen,
gesellen sich zu meiner Waage,
schweren Schwelle ungleich wichtig,
mehr Es suchend,
Wer Sinnen’s sucht,
Hinkt im Her,
Holt sich’s Leer,
traegt sich schwer,
nagt am Verzehr,
fragt nach Mehr,
und greift sich’s Wenig’er.

© Helionelle, Juli 2015

Meine Kunst:

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Breitfaechernd hinueber

Das Taumeln versuchte nach Luft zu ringen,
doch was keiner ahnte,
da stieg etwas empor,
kein verlor,
ein gewann,
das grau und bunt behang‘
Zaehnefletschend niedergeschmettert,
nach der Wuenschelrute suchend,
Gefluegelter Schmetterlingszerfetzer,
gefuehlter Blattlehrlingsmetzger,
summt singend,
Baumrind umschlingend,
an einem Zwirbelhorn,
entfacht es meinen Fleischerszorn,
fing ich’s wimmernd,
Flickflackspringend und im Kreise herumzimmernd,
Raumgipfel erklimmend,
hing’s mir am Rockzipfel,
bis es mir gelang,
sich ein Verbleibend einzufang‘

© Helionelle, Juli 2015

Meine Kunst:

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